Nachitschewan hat bei einer maximalen Ausdehnung von ca. 165 × 70 km eine Fläche von 5.500 km². Es wird durch einen nur knapp 50 km breiten zu Armenien gehörenden Korridor vom Kernland getrennt. Seit dem Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan verlaufen die wichtigsten Verkehrsverbindungen mit dem Mutterland über iranisches Territorium. Der höchste Punkt Nachitschewans ist der Qapiciq dagi in Sangesurkamm mit 3905 Metern Höhe. Nachitschewan liegt wie praktisch der gesamte Kaukasus in einer stark erdbebengefährdeten Region.
Weitere große Dörfer sind Bananiyar, Nehram und Abragunis.
Kontinentales Klima, im östlichen Tiefland trockenes Steppenklima mit milden Wintern und heißen, trockenen Sommern.
Die Einwohner sind größtenteils Aserbaidschaner und gehören der schiitischen Richtung des Islam an. Die zahlreiche armenische Bevölkerung wanderte aufgrund anhaltender Repressionen allmählich fast vollständig aus. Nach Schätzungen dürfte die Bevölkerungszahl 2008 etwa bei 362.000 Menschen liegen. Das Bevölkerungswachstum beträgt -0,4%.
Haupterwerbszweig ist die Landwirtschaft, daneben gibt es einige Erzvorkommen, die abgebaut werden.
Aufgrund der schlechten Verkehrsverbindungen zum Mutterland ist die Wirtschaft der Exklave mittlerweile sehr eng mit dem Nachbarland Türkei verwoben.
Mehr Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Autonome_Republik_Nachitschewan
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